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Foto: Mutter und Kind bei der Hörprüfung

Der Verein und seine Aktivitäten

Der Verein Hör mal e.V. unterstützt mit seiner Arbeit die Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster mit technischen und therapeutischen Hilfsmitteln, er organisiert Veranstaltungen für Eltern und Kinder und fördert Projekte, um die Situation von hör- und sprachgestörten Kindern und Jugendlichen zu verbessern.

Die Klinik ist den Eltern betroffener Kinder häufig schon aus dem Neugeborenen-Hörscreening bekannt, mit dem schon in den ersten Lebenstagen eventuelle Hörstörungen erkennt werden können. Ist die Hörstörung bei einem Kind diagnostiziert, kann das Team um Frau Prof. Dr. med. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen mit einer gezielten Behandlung und Förderung möglichst frühzeitig beginnen.

Über die Behandlung und Förderung hinaus, kam bei den betroffenen Eltern auch der Wunsch nach einem regelmäßigen Austausch untereinander auf. Dies führte zu einer Selbsthilfegruppe, die vom Verein initiiert wurde und sich seither regelmäßig trifft. Um den Austausch der Eltern und Kinder darüber hinaus zu verbessern, wurden vom Verein regelmäßig Sommerfeste und Elterntreffen organisiert.

Für eine gute Förderung von hörgestörten Kindern ist eine frühe Diagnose unumgänglich. Dies zu erreichen hat sich die Hörscreeningzentrale Westfalen-Lippe auf ihre Fahnen geschrieben. Die Hörscreening-Zentrale koordiniert ein Gesundheitsnetzwerk von 62 Geburtskliniken und 44 fachärztlichen Nachuntersuchungsstellen, für die sie technische Unterstützung und Ausbildung von Screenern bietet. Ihre Arbeit wurde mit dem Gesundheitspreis NRW 2010 (2. Platz) ausgezeichnet.

Der Verein Hör mal e.V. unterstützt die Arbeit der Hörscreeningzentrale mit der Finanzierung von Kräften, die eine verbesserte Beratung der Eltern ermöglichen und die Ausbildung von Screening-Personal vor Ort verbessern. Durch das Engagement des Rotary Clubs Münster Rüschhaus konnte in Kooperation mit dem Verein das „Baby-Hör-Mobil“ bereitgestellt werden.

Mit Spendengeldern konnten wir auch wiederholt den Druck des Flyers „Von Anfang an…“ finanzieren, der allen Eltern ausgehändigt wird, deren Neugeborenes im Hörscreening unauffällig ist. Etwa 20 % der Hörstörungen im Kindesalter entwickeln sich erst nach der Geburt, die Eltern müssen trotz unauffälligem Hörscreening aufmerksam bleiben. Der Flyer führt Meilensteine der normalen Sprachentwicklung auf und weist auf Alarmzeichen bzgl. Hör- und Sprachentwicklung hin.

Die Kommunikation von Eltern mit ihren hör- und sprachgestörten Kindern ist häufig ebenfalls gestört. Hier greift das Münsteraner Elternprogramm zur Kommunikationsförderung bei Säuglingen und Kleinkindern an. Durch das Münsteraner Elternprogramm fördert der Verein die Kommunikation von Eltern mit ihren hör- und sprachgestörten Kindern ab dem Säuglingsalter. Die Arbeit des Projektes wurde mit der Finanzierung von Stellen, mit einem Video-Analyse-Verfahren, mit der Veranstaltung von Weiterbildungen für Fachkräfte der eigenen Klinik und für weitere Hörgeschädigtenpädagogen und Logopäden als Multiplikatoren gefördert.

Kinder, die aufgrund einer Behinderung weder die Lautsprache noch die Gebärdensprache erlernen können, benötigen neben einer speziellen fachlichen Betreuung technische Hilfsmittel wie Sprachcomputer. Durch Spendengelder konnte der Verein hier Basisgeräte zur Kommunikationsanbahnung sowie Talker beschaffen. Die Geräte können in der Therapie benutzt werden, um so auch für den Alltag des Kindes ein am besten geeignetes Gerät auszuwählen.

Die Aufenthalte der Kinder für die Diagnostik und Therapie erstrecken sich häufig über einen ganzen Tag. Um den Kindern diesen Aufenthalt möglichst angenehm zu machen und so die Motivation für die einzelnen Untersuchungen möglichst hoch zu halten, wurde der Wartebereich der Ambulanz und der Tagesklinik kindgerecht gestaltet und Spielzeug angeschafft. Auch für die Therapien wurde besonderes Material wie ein Little Room für schwerstmehrfachbehinderte Kinder, ein Tastrad, Computerprogramme für die Hör- und Sprachförderung sowie weiteres Therapiematerial angeschafft.

Der Verein Hör mal e.V. dankt allen seinen Spendern, die diese breitgefächerten Aktivitäten für die hör- und sprachgestörten Kinder ermöglicht haben!

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